Bei seiner Nahostreise hat SPD-Chef Sigmar Gabriel Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu aufgefordert, den Siedlungsbau in Israel zu stoppen. "Die Unterstützung für Israel in der deutschen und der europäischen Öffentlichkeit leidet bereits heute massiv unter der Fortsetzung der Siedlungspolitik", sagte Gabriel der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).
Erneut gibt es einen hasserfüllten Gewaltausbruch zwischen Palästinensern im Gazastreifen und Israelis. Grund ist die Wut über die Tötung von Zuher al Kesi, den Chef des Volkswiderstandskomitees, eine mit der Hamas verbündete Truppe.
Kofi Annan, der von der UNO ernannte Sondergesandte für Syrien, hat seine Visite dort allen »Gastgebern« ziemlich aufdrängen müssen. Präsident Assad desavouierte ihn, bequemte sich dann doch, ihn zu empfangen - um ihm mitzuteilen, dass er mit Terroristen, so nennt er die bewaffnete Opposition, nicht verhandle.
Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, hat dem Iran in einem Brief "so rasch wie möglich" neue Gespräche zur Lösung des Konflikts um das iranische Nuklearprogramm angeboten. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:
Israelische Medien berichten, die US-Regierung habe Israels Premier Benjamin Netanjahu bei seinem Besuch in Washington Anfang der Woche bunkerbrechende Waffen und Tankflugzeuge versprochen, wenn dieser seinerseits verspricht, mit einem Angriff auf den Iran bis mindestens Anfang 2013 zu warten.
Der einzige gemeinsame Nenner, den es in den Ländern des Nahen Ostens zu geben scheint, ist Selbstgerechtigkeit. Ein Angriff der Israelis auf die iranischen Atomanlagen wäre ein Präventivschlag, der von keinerlei Völkerrecht gedeckt würde. Einerseits. Zumal Israel selbst längst die Bombe hat. Andererseits stehen Israel Länder in Drohgebärde gegenüber, deren Regime am liebsten alle Juden ins Mittelmeer treiben würde.
Vor ziemlich genau drei Monaten ließ die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) offiziell verlautbaren, dass der Iran an einer Atombombe baut, die - optimistischen Schätzungen der IAEA zufolge - in spätestens vier Jahren fertiggestellt sein dürfte.
Im Psychokrieg um die Atomambitionen des Iran ist der Frontverlauf nicht begradigt. Ob es bald zu einem militärischen Angriff auf die Atomanlagen des Mullah-Regimes kommen wird, dem im Nahen Osten ein Flächenbrand samt globaler Ölpreis-Explosion folgen kann, bleibt nach dem Treffen von US-Präsident Obama und Israels Premier Netanjahu eine Glaubensfrage. Vertraut Netanjahu Obama, dann lässt er die Finger von einem Alleingang.
Ein Nadelöhr ist geräumig gegen das, was Barack Obama außenpolitisch vor sich hat. Heute will der amerikanische Präsident dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu im Weißen Haus ausreden, die Atomanlagen im Iran zu bombardieren.
Ausstellung "Kindheit in Israel" im Jüdischen Museum gibt Jungen und Mädchen eine Stimme - Was bewegt Kinder in Israel? Welche Sehnsüchte und Hoffnungen haben sie? Dieser Frage gingen die SOS-Kinderdörfer im Rahmen eines Kunstprojektes nach. Die Antwort geben israelische Kinder im Rahmen einer Kabinettausstellung, die gestern (29.2.12) im Jüdischen Museum in Frankfurt am Main eröffnet wurde.